Grüne Spargelsuppe mit Kokosmilch & Ingwer-Garnelen

Diese cremige grüne Spargelsuppe vereint den frischen Frühlings­geschmack von saftigem grünem Spargel mit der samtigen Süße von Kokosmilch zu einem wirklich besonderen Teller. Ein würziger Schuss frischer Ingwer sorgt für lebhafte Tiefe, während saftig angebratene Garnelen das Gericht in eine leichte asiatisch-inspirierte Delikatesse verwandeln. Der Duft aus dem Topf – blumig, cremig und leicht scharf – macht schon beim Kochen Lust auf den ersten Löffel. Das Rezept ist täuschend einfach und trotzdem beeindruckend genug für Gäste oder einen besonderen Frühlingsabend zu zweit. Mit frischen Frühlingszwiebeln und den reservierten Spargelspitzen als Topping wird aus dieser Suppe ein echter Hingucker auf dem Tisch.

Vorbereitung
20 Min
🍳
Koch-/Backzeit
25 Min
Gesamt
45 Min
Schwierigkeit
Einfach
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.2/5 (6)
JM
Rezept geprüft von Julia Meier Chefredakteurin & Rezeptentwicklerin Mehr über unsere Redaktion →
🤖
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Grüne Spargelsuppe mit Kokosmilch & Ingwer-Garnelen 🤖 KI-generiertes Bild – FLUX.1 [pro] · Was bedeutet das?

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Suppe

1000 g grüner Spargel, frisch
800 ml Kokosmilch (vollfett, aus der Dose)
600 ml Gemüsebrühe (oder selbstgekochter Spargelschalenfond)
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
30 g frischer Ingwer, geschält und fein gerieben
2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
1 Limette, Saft davon
Salz, weißer Pfeffer und Chiliflocken nach Geschmack

Garnelen

400 g rohe Garnelen, geschält und entdarmt
10 g frischer Ingwer, fein gerieben
1 EL neutrales Öl

Garnieren

4 Frühlingszwiebeln, in Ringen

👨‍🍳 Zubereitung

1

Den grünen Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden (ca. 2–3 cm) abbrechen oder abschneiden. Die Spargelspitzen (ca. 5 cm) abschneiden und separat beiseitestellen – sie werden später als Topping verwendet. Die restlichen Stangen in etwa 3–4 cm große Stücke schneiden.

💡 Tipp: Grüner Spargel muss im Gegensatz zu weißem Spargel nicht geschält werden – die Schale ist zart genug. Wer trotzdem einen intensiveren Fond möchte, kann die abgebrochenen Enden kurz in Wasser auskochen und diesen Sud als Teil der Brühe verwenden.
2

Falls du einen Spargelschalenfond zubereiten möchtest: Die abgebrochenen Spargelenden in 700 ml Wasser mit einer Prise Salz geben und 15 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb abgießen und genau 600 ml Fond abmessen. Wer es eilig hat, kann diese Brühe auch einfach durch fertige Gemüsebrühe ersetzen.

💡 Tipp: Der selbstgekochte Fond verstärkt das Spargelaroma der Suppe deutlich – lohnt sich also, wenn du die Zeit hast!
3

Das Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten glasig dünsten, bis sie weich und leicht golden sind. Dann den gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben und noch ca. 1 Minute mitrösten, bis ein intensiv würziger Duft aufsteigt.

💡 Tipp: Achte darauf, den Knoblauch nicht zu dunkel werden zu lassen – er soll duften, aber nicht bitter werden. Hitze also rechtzeitig reduzieren.
4

Die Spargelstücke (ohne die Spitzen) in den Topf geben und kurz mitdünsten, damit sie etwas Farbe und Würze aufnehmen. Dann die Kokosmilch und die Gemüsebrühe bzw. den Spargelschalenfond angießen. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe 10–12 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln, bis die Spargelstücke vollständig weich sind.

💡 Tipp: Eine Prise Chiliflocken jetzt schon hinzugeben gibt der Suppe eine angenehme Grundschärfe, die sich beim Köcheln gleichmäßig verteilt.
5

In den letzten 4 Minuten der Kochzeit die reservierten Spargelspitzen zur Suppe geben und mitgaren, bis sie bissfest-zart sind und eine leuchtend grüne Farbe behalten. Anschließend die Spitzen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseitestellen – sie kommen später zum Garnieren zurück.

💡 Tipp: Die Spargelspitzen nicht zu lange kochen, sonst verlieren sie ihre schöne grüne Farbe und werden matschig. Leuchtend grün = perfekt gegart!
6

Die Suppe mit einem Stabmixer direkt im Topf fein und cremig pürieren – das dauert je nach Mixer etwa 1–2 Minuten. Wer eine besonders samtige Textur möchte, kann die Suppe anschließend durch ein feines Sieb streichen. Den Limettensaft einrühren und die Suppe mit Salz, weißem Pfeffer und Chiliflocken nach Geschmack abschmecken.

💡 Tipp: Für einen noch intensiveren Kokos-Geschmack: Einen Esslöffel Kokosmilch kurz vor dem Servieren nochmals einrühren, anstatt sie vollständig zu verkochen.
7

Eine Pfanne bei hoher Hitze erhitzen und einen Esslöffel Öl hineingeben. Die geschälten und entdarmten Garnelen mit dem fein geriebenen Ingwer vermengen und in die heiße Pfanne geben. Die Garnelen 1–1,5 Minuten pro Seite scharf anbraten, bis sie rundum leuchtend rosa und leicht goldbraun sind. Sofort aus der Pfanne nehmen, damit sie nicht übergaren und gummiartig werden.

💡 Tipp: Garnelen in einer einzigen Schicht in die Pfanne legen und nicht zu viele auf einmal anbraten – sonst dampfen sie statt zu braten und bekommen keine schöne Bräune.
8

Die heiße Suppe in tiefe Teller oder Schalen schöpfen. Jeweils einige Garnelen in die Mitte legen, die reservierten Spargelspitzen daneben anordnen und großzügig Frühlingszwiebelringe darüberstreuen. Wer mag, gibt noch einen kleinen Schuss Kokosmilch spiralförmig auf die Suppe oder bestreut sie mit einer Prise Chiliflocken für einen schönen Farbkontrast.

💡 Tipp: Das Anrichten auf vorgewärmten Tellern hält die Suppe länger heiß – einfach die Teller kurz mit heißem Wasser übergießen und abtrocknen, bevor du anrichtest.

📊 Nährwerte pro Portion

350
kcal
Kalorien
20
g
Protein
25
g
Fett
15
g
Kohlenhydrate
4
g
Ballaststoffe