Kichererbsen-Spinat-Kokos-Curry mit Jasminreis

Dieses cremige Kichererbsen-Spinat-Kokos-Curry ist pure Wohlfühlküche – aromatisch, sättigend und in unter 45 Minuten auf dem Tisch. Die samtige Kokosmilchsauce vereint wärmende Gewürze wie Garam Masala, Kurkuma und Kreuzkümmel zu einem tiefgründigen Geschmackserlebnis, das gleichzeitig mild und komplex ist. Frischer Blattspinat sorgt für ein saftiges Finish, während die Kichererbsen das Gericht richtig herzhaft machen. Ein Spritzer Limette obendrauf bringt genau die spritzige Frische, die dieses Curry unwiderstehlich macht. Ob als schnelles Feierabendessen, Meal-Prep für die Woche oder zum Beeindrucken von Gästen – dieses Rezept wird garantiert zum Lieblingsgericht.

Vorbereitung
15 Min
🍳
Koch-/Backzeit
30 Min
Gesamt
45 Min
Schwierigkeit
Einfach
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.5/5 (10)
AH
Rezept von Anna Hofmann Redakteurin Backen & Ernährung Mehr über unsere Redaktion →
Kichererbsen-Spinat-Kokos-Curry mit Jasminreis

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Curry

2 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
20 g frischer Ingwer
400 g stückige Tomaten (Dose)
300 ml Kokosmilch (vollfett)
150 ml Wasser
500 g Kichererbsen (Dose, abgespült)
200 g Blattspinat (frisch oder TK)
1 TL Kurkuma
2 TL Garam Masala
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 TL Korianderpulver
0.5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
0.5 TL Chilipulver (nach Geschmack)
1 TL Salz (plus mehr zum Abschmecken)
1 Limette (Saft und Schnitze zum Servieren)
0.5 Bund frischer Koriander (zum Garnieren)

Jasminreis

360 g Jasminreis
600 ml Wasser
0.5 TL Salz

👨‍🍳 Zubereitung

1

Den Jasminreis in einem feinen Sieb unter kaltem fließendem Wasser waschen, bis das Wasser klar abläuft – das entfernt überschüssige Stärke und sorgt später für lockere, nicht klebrige Körner. 600 ml Wasser mit ½ TL Salz in einem Topf zum Kochen bringen, den Reis einrühren und kurz aufkochen lassen. Anschließend die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren, den Deckel aufsetzen und den Reis 12 Minuten sanft garen lassen, ohne den Deckel zu lüften.

💡 Tipp: Nach dem Garen den Topf vom Herd nehmen und den Reis noch 5 Minuten mit geschlossenem Deckel dämpfen lassen – so werden alle Körner gleichmäßig gar und der Reis bleibt wunderbar fluffig.
2

Während der Reis gart, die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken oder durch eine Presse drücken. Den Ingwer schälen und auf einer feinen Reibe zu einem feinen Mus reiben. Diese Vorbereitungen gehen schnell, wenn alles bereitliegt, bevor die Pfanne heiß ist.

💡 Tipp: Frischer Ingwer lässt sich am einfachsten mit einem Löffel schälen – einfach die Schale abkratzen, das geht besonders gut in den Kurven.
3

Das Öl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel hineingeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 5–6 Minuten anbraten, bis sie weich und goldgelb sind. Die Zwiebeln sollten merklich Farbe nehmen, aber nicht verbrennen – das ist die Grundlage für das Aroma des Currys.

💡 Tipp: Nimm dir für diesen Schritt wirklich die Zeit – gut gebräunte Zwiebeln machen den Unterschied zwischen einem flachen und einem tiefaromatischen Curry.
4

Knoblauch und Ingwer zu den Zwiebeln geben und weitere 1–2 Minuten unter ständigem Rühren mitbraten, bis sie duften und leicht goldbraun sind. Jetzt das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls 1–2 Minuten unter Rühren rösten, bis es leicht dunkler wird und angenehm nussig riecht. Dieses kurze Rösten des Tomatenmarks ist entscheidend für eine runde, nicht säuerliche Sauce.

💡 Tipp: Wer es noch aromatischer mag, kann in diesem Schritt auch eine Prise Kreuzkümmelsamen (ganz) im Öl aufpoppen lassen, bevor die Zwiebeln hineinkommen.
5

Alle trockenen Gewürze – Kurkuma, Garam Masala, Paprikapulver, Korianderpulver, Kreuzkümmel und Chilipulver – auf einmal in den Topf geben und 30–60 Sekunden unter ständigem Rühren mitrösten. Die Gewürze sollen sich mit Öl und Zwiebelmischung verbinden und anfangen zu duften, aber nicht anbrennen. Wenn die Masse etwas trocken wird, einen Spritzer Wasser hinzufügen.

💡 Tipp: Gewürze kurz mitzurösten (sog. Blooming) intensiviert ihr Aroma enorm. Sobald sie zu riechen beginnen, sofort ablöschen – verbrannte Gewürze machen das ganze Curry bitter.
6

Die stückigen Tomaten aus der Dose sowie die Kokosmilch und das Wasser in den Topf gießen und alles gut verrühren. Die Sauce bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und anschließend den Deckel aufsetzen. Alles etwa 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind und die Sauce beginnt, etwas einzudicken.

💡 Tipp: Für eine noch cremigere Sauce kannst du nach dem Köcheln einen Stabmixer kurz in die Sauce tauchen und einen Teil pürieren – so wird sie samtig, ohne die gesamte Textur zu verlieren.
7

Die abgespülten und abgetropften Kichererbsen in die Sauce geben und alles gut unterheben. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und das Curry weitere 8–10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, damit die Kichererbsen die Gewürze aufnehmen und die Sauce etwas einreduziert. Die Sauce sollte jetzt eine schöne, sämige Konsistenz haben.

💡 Tipp: Wer Kichererbsen aus der Dose verwendet, sollte diese gründlich abspülen, um den Dosengeschmack zu entfernen. Alternativ eignen sich hervorragend selbst gegarte Kichererbsen aus getrockneten Hülsenfrüchten – das Ergebnis ist noch geschmackvoller.
8

Den frischen Blattspinat grob hacken (bei TK-Spinat vorher auftauen und ausdrücken) und in das heiße Curry einrühren. Bei frischem Spinat nur 2–3 Minuten köcheln lassen, bis er zusammengefallen ist und eine sattes Grün angenommen hat. Der Spinat soll weich, aber nicht matschig sein.

💡 Tipp: TK-Blattspinat ist eine super Alltagsalternative und spart Vorbereitungszeit. Wichtig: Gut ausdrücken, damit das Curry nicht wässrig wird.
9

Das fertige Curry mit Salz, einem Spritzer frischen Limettensaft und bei Bedarf mit etwas mehr Garam Masala oder Chilipulver abschmecken. Der Limettensaft sollte das Gericht am Ende auffrischen und alle Aromen zusammenbringen – mit Vorsicht dosieren und nach und nach abschmecken. Die restlichen Limettenfrüchte in Schnitze schneiden und bereitstellen.

💡 Tipp: Wenn das Curry zu säuerlich schmeckt, hilft eine kleine Prise Zucker oder etwas mehr Kokosmilch. Zu flach im Geschmack? Mehr Salz oder ein weiterer Spritzer Limette wirken Wunder.
10

Den Jasminreis mit einer Gabel auflockern und auf tiefen Tellern oder in Schüsseln anrichten. Das Curry großzügig daneben oder darüber schöpfen. Mit frischen Korianderblättern bestreuen und jeweils einen Limettenschnitz dazulegen, damit jeder nach Belieben noch etwas Saft ausdrücken kann.

💡 Tipp: Wer kein Koriander mag, kann auch frische Petersilie oder Minze als Garnitur verwenden – beides passt überraschend gut zu diesem Curry.

📊 Nährwerte pro Portion

630
kcal
Kalorien
19
g
Protein
23
g
Fett
82
g
Kohlenhydrate
13
g
Ballaststoffe

Nährwerte sind Richtwerte. Prüfe alle Zutaten auf eigene Allergien und Unverträglichkeiten.