Vietnamesische Pho Bo mit Reisnudeln & Kräutern

Pho Bo ist wohl eine der aromatischsten Suppen der Welt – eine tiefe, goldene Rinderbrühe, die stundenlang mit Sternanis, Zimt, Ingwer und Fischsauce geköchelt wird und das ganze Küche in ein duftendes Aroma hüllt. Hauchdünne Scheiben zartes Rindfleisch, seidig-weiche Reisnudeln und ein Berg frischer Kräuter machen jede Schüssel zu einem vollständigen Erlebnis für alle Sinne. Am Tisch darf jeder selbst mit Limettensaft, Chili, Hoisin und Sriracha verfeinern – das macht dieses Gericht so lebendig und persönlich. Pho Bo eignet sich perfekt für gemütliche Wochenenden, besondere Familienessen oder als herzhafte Seelenwärmer-Mahlzeit in der kalten Jahreszeit. Wer einmal selbst gemachte Pho probiert hat, wird die Fertigvariante für immer vergessen.

Vorbereitung
30 Min
🍳
Koch-/Backzeit
2 Std 30 Min
Gesamt
3 Std
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.7/5 (7)
TR
Rezept geprüft von Thomas Richter Redakteur Internationale Küche Mehr über unsere Redaktion →
🤖
KI-unterstützter Inhalt Rezept mit Claude & Perplexity generiert, Bild mit FLUX.1 [pro] – Mehr erfahren
Vietnamesische Pho Bo mit Reisnudeln & Kräutern 🤖 KI-generiertes Bild – FLUX.1 [pro] · Was bedeutet das?

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Brühe

2 kg Rinderknochen (alternativ 2 l Rinderfond)
500 g Rindfleisch (z. B. Markknochen oder Suppenfleisch)
1 Stück Zwiebel
5 cm frischer Ingwer
3 Stück Sternanis
1 Stück Zimtstange
4 Stück Nelken
1 Stück schwarzer Kardamom (optional)
3 EL Fischsauce
1 EL brauner Zucker
1 Prise Salz

Nudeln & Fleisch

300 g breite Reisnudeln
400 g Rumpsteak oder Rindfleisch aus der Hüfte

Beilagen & Topping

1 Bund Frühlingszwiebeln
100 g Mungobohnensprossen
1 Bund frischer Koriander
1 Bund Thai-Basilikum
1 Bund frische Minze
1 Stück rote Chilischote
2 Stück Bio-Limetten
2 EL Hoisin-Sauce
2 EL Sriracha

👨‍🍳 Zubereitung

1

Rinderknochen und Suppenfleisch in einem großen Topf mit reichlich kaltem Wasser bedecken und bei starker Hitze aufkochen lassen. Nach etwa 5 Minuten das Wasser abgießen und Knochen sowie Fleisch gründlich unter fließendem kaltem Wasser abspülen. Dieser Schritt entfernt Trübstoffe und Unreinheiten und ist der Schlüssel für eine klare, goldene Brühe.

💡 Tipp: Dieses Blanchieren überspringen viele – dabei ist es der wichtigste Schritt für eine makellos klare Pho-Brühe. Nicht auslassen!
2

Zwiebel halbieren (ungeschält) und zusammen mit dem Ingwerstück (ebenfalls halbiert) direkt in einer trockenen Pfanne oder über der Gasflamme bei hoher Hitze schwarz anrösten – die Oberflächen sollen deutlich dunkel, fast verkohlt werden. Das klingt zunächst ungewöhnlich, verleiht der Brühe aber eine unvergleichliche Tiefe, eine leichte Rauchnote und die typisch bernsteinfarbene Farbe.

💡 Tipp: Alternativ kannst du Zwiebel und Ingwer auf einem Backblech bei 220°C Oberhitze im Ofen 10–15 Minuten rösten – das funktioniert genauso gut.
3

Sternanis, Zimtstange, Nelken und schwarzen Kardamom (falls verwendet) in einer kleinen trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten rösten, bis die Gewürze duften – pass auf, dass sie nicht verbrennen. Die Gewürze kannst du für leichteres Absieben in einen Gewürzbeutel oder ein Stück Musselin binden. Das kurze Rösten der Gewürze aktiviert die ätherischen Öle und macht die Brühe deutlich aromatischer.

💡 Tipp: Einen asiatischen Gewürzbeutel (muslin bag) zu verwenden spart beim späteren Absieben viel Zeit und Nerven.
4

Blanchierten Knochen und Fleisch in einen großen Suppentopf geben, Zwiebel, Ingwer und Gewürze hinzufügen und alles mit 4 Litern kaltem Wasser auffüllen. Bei starker Hitze zum Kochen bringen, dann die Temperatur auf niedrig reduzieren und die Brühe 2,5 bis 3 Stunden sehr sanft simmern lassen – sie sollte kaum blubbernd kochen, sondern nur leise köcheln. Regelmäßig den entstehenden Schaum und das aufsteigende Fett von der Oberfläche abschöpfen, damit die Brühe klar bleibt.

💡 Tipp: Je länger die Brühe köchelt, desto tiefer wird ihr Geschmack. Wer Zeit hat, kann sie auch 4–5 Stunden ziehen lassen oder am Vortag zubereiten – über Nacht im Kühlschrank lässt sich das erstarrte Fett am nächsten Morgen einfach abheben.
5

Die fertige Brühe durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf abseihen und das Fleisch beiseitelegen (Knochen entsorgen). Brühe mit Fischsauce, braunem Zucker und Salz abschmecken – sie soll kräftig, leicht salzig-süßlich und aromatisch sein. Vor dem Servieren nochmals zum Kochen bringen und heiß halten.

💡 Tipp: Schmeckt die Brühe flach? Mehr Fischsauce gibt Salz und Umami gleichzeitig. Ein Spritzer mehr Zucker rundet alles ab. Die Balance zwischen salzig, süßlich und würzig ist das Herzstück einer guten Pho.
6

Das Rumpsteak oder die Rinderhüfte für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach legen, bis das Fleisch leicht angefroren und fest ist – so lässt es sich deutlich einfacher in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit einem sehr scharfen Messer quer zur Faser in 1–2 mm dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem Teller bereithalten.

💡 Tipp: Je dünner das Fleisch, desto schneller gart es in der heißen Brühe durch – zu dicke Scheiben bleiben roh und zäh. Ein gutes, scharfes Kochmesser ist hier Gold wert.
7

Reisnudeln in eine große Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und 5–10 Minuten quellen lassen, bis sie weich, aber noch leicht bissfest sind. Anschließend abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie nicht zusammenkleben. Die Nudeln portionsweise auf die vorbereiteten Suppenschalen verteilen.

💡 Tipp: Reisnudeln nicht zu lange quellen lassen – sie werden noch einmal von der heißen Brühe erhitzt und sollen in der Schüssel nicht matschig werden.
8

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Koriander, Thai-Basilikum und Minze waschen und trocken schütteln, Chilischote in dünne Ringe schneiden und Limetten in Spalten teilen. Alles auf einer großen Platte oder in kleinen Schälchen anrichten, damit jeder am Tisch nach seinem Geschmack garnieren kann. Die Mungobohnensprossen ebenfalls bereitstellen – wer möchte, kann sie kurz mit kochendem Wasser übergießen, um sie leicht anzugaren.

💡 Tipp: Der Tisch-Aufbau ist ein fester Bestandteil der vietnamesischen Pho-Kultur – das gemeinsame Würzen am Tisch macht das Essen zu einem sozialen Erlebnis.
9

Die kochend heiße Brühe direkt über die rohen Rindfleischsheiben und Reisnudeln in der Schüssel gießen – das Fleisch gart in der heißen Brühe innerhalb von Sekunden bis zu einem zarten Rosa oder komplett durch, je nach Dicke der Scheiben. Frühlingszwiebeln, Sprossen und frische Kräuter nach Belieben aufhäufen. Chili, Limettenspalten, Hoisin-Sauce und Sriracha dazureichen, damit jeder seine Pho individuell vollenden kann.

💡 Tipp: Die Brühe muss beim Servieren wirklich sprudelnd heiß sein – nur so gart das rohe Fleisch sicher durch. Schalen vorher kurz mit heißem Wasser aufwärmen, damit die Suppe nicht sofort abkühlt.
10

Sofort servieren und genießen – Pho wartet auf niemanden! Mit Stäbchen die Nudeln und das Fleisch aufnehmen und die aromatische Brühe mit einem Löffel trinken. Das Aufquetschen einer Limettenspalte direkt in die Schüssel und ein Klecks Hoisin gehören für viele zum unverzichtbaren Ritual.

💡 Tipp: Reste der Brühe lassen sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Nudeln und Einlagen immer frisch zubereiten und nie in der Brühe aufbewahren, da sie sonst aufquellen und matschig werden.

📊 Nährwerte pro Portion

490
kcal
Kalorien
35
g
Protein
12
g
Fett
58
g
Kohlenhydrate
3
g
Ballaststoffe

🤖 KI-Transparenz (EU AI Act Art. 50)

Dieses Rezept wurde mit Hilfe von KI-Systemen (Anthropic Claude, Perplexity) erstellt. Das Bild wurde mit FLUX.1 [pro] generiert und ist ein illustratives KI-Bild, keine reale Fotografie.

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