Erdbeer-Rhabarber-Pavlova mit Mascarpone

Diese Pavlova ist ein Sommerdessert der Extraklasse: Außen knusprig, innen herrlich weich und marshmallow-artig – die Baiserschale ist das perfekte Bett für eine samtige Mascarpone-Sahne-Creme. Das fruchtig-säuerliche Erdbeer-Rhabarber-Kompott bringt genau das richtige Gegengewicht zur süßen Meringue und macht jeden Bissen zu einem kleinen Erlebnis. Die Kombination aus Vanille, Zitronenabrieb und reifen Sommerfrüchten verwandelt dieses Dessert in einen echten Gourmet-Moment. Perfekt für Gäste, Familienfeste oder einfach dann, wenn du dir und deinen Liebsten etwas ganz Besonderes gönnen möchtest – dabei sieht die Pavlova so beeindruckend aus, dass niemand ahnt, wie unkompliziert sie wirklich ist.

Vorbereitung
30 Min
🍳
Koch-/Backzeit
1 Std 15 Min
Gesamt
1 Std 45 Min
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.8/5 (5)
AH
Rezept geprüft von Anna Hofmann Redakteurin Backen & Ernährung Mehr über unsere Redaktion →
Erdbeer-Rhabarber-Pavlova mit Mascarpone 🤖 KI-generiertes Bild – FLUX.1 [pro]

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Baiser

4 Stück Eiweiß (Größe M)
1 Prise Salz
200 g feiner Zucker
2 TL Speisestärke
1 TL Weißweinessig oder Apfelessig

Erdbeer-Rhabarber-Kompott

300 g Rhabarber (geputzt)
300 g Erdbeeren
1 Stück Bio-Orange (Saft)
1 Stück Vanilleschote (Mark)
2 EL Zucker
1 TL Agavendicksaft oder Zitronensaft

Mascarpone-Creme

200 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillezucker (ca. 8 g)
1 Stück Bio-Zitrone (Abrieb und Saft)
1 Pck. Sahnesteif (optional)

Zum Garnieren

1 EL Puderzucker
1 Handvoll frische Erdbeeren und Rhabarberstücke

👨‍🍳 Zubereitung

1

Den Backofen auf 130 °C Umluft (oder 150 °C Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und optional mit einem Bleistift vier Kreise von etwa 12–15 cm Durchmesser vorzeichnen, damit alle Baiserschalen gleichmäßig groß werden. Das Papier mit der Bleistiftseite nach unten drehen, damit kein Graphit ans Baiser kommt.

💡 Tipp: Umluft sorgt für gleichmäßige Hitze und ein schönes, trockenes Baiser – ideal für Pavlova. Ober-/Unterhitze ist aber auch in Ordnung, wenn dein Ofen kein Umluft-Baiser gut verträgt.
2

Schüssel und Quirle des Rührgeräts sorgfältig mit Küchenpapier und etwas Essig abreiben, damit keinerlei Fettrückstände vorhanden sind. Die vier Eiweiße zusammen mit der Prise Salz in die Schüssel geben und auf höchster Stufe aufschlagen, bis ein fester, schneeweißer Schaum entsteht. Das dauert etwa 3–4 Minuten – die Masse sollte so fest sein, dass sie beim Umdrehen der Schüssel nicht herausfällt.

💡 Tipp: Schon kleinste Mengen Eigelb oder Fett verhindern, dass das Eiweiß steif wird. Am besten jedes Ei einzeln über eine separate Schale aufschlagen, bevor es in die Rührschüssel kommt.
3

Den feinen Zucker nun löffelweise – wirklich Löffel für Löffel – unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Zwischen jeder Zugabe sollte der Zucker vollständig eingearbeitet sein, bevor der nächste kommt. Die Masse wird dabei immer glänzender und fester; am Ende sollte der Baiser seidig-glänzend wirken und zwischen den Fingern keine Zuckerkörner mehr zu spüren sein – das dauert insgesamt etwa 8–10 Minuten.

💡 Tipp: Feiner Zucker (kein Puderzucker, aber auch kein grober Hagelzucker) löst sich am besten auf. Wer keinen feinen Zucker hat, kann normalen Zucker kurz im Mixer mahlen.
4

Die Speisestärke und den Weißweinessig über die fertige Baisermasse geben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben – nicht mehr rühren, sondern wirklich nur einfalten. Die Stärke sorgt dafür, dass das Innere der Pavlova nach dem Backen schön weich und marshmallow-artig bleibt, der Essig stabilisiert zusätzlich die Struktur.

💡 Tipp: Dieses Duo aus Stärke und Essig ist das Geheimnis der echten Pavlova! Wer keinen Weißweinessig hat, kann auch Zitronensaft verwenden.
5

Die Baisermasse auf dem vorbereiteten Backpapier zu vier gleich großen Kreisen aufteilen – entweder mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel. In der Mitte jedes Kreises eine Mulde eindrücken, damit später Platz für Creme und Kompott entsteht. Die Ränder dürfen etwas unregelmäßig und rustikal wirken; das gibt dem Dessert seinen charmanten Charakter.

💡 Tipp: Für besonders gleichmäßige Pavlovas den Teigschaber leicht anfeuchten, wenn du die Mulde formst. Alternativ alles als eine große Pavlova auf dem Blech aufspritzen, dann entsprechend länger backen.
6

Die Baiserschalen für 65–75 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis die Außenhülle fest und leicht cremefarben ist. Anschließend den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt geöffnet lassen – die Pavlovas sollten mindestens 1 Stunde, besser noch vollständig darin abkühlen. Dieses langsame Auskühlen verhindert, dass die Oberfläche reißt oder das Baiser in sich zusammenfällt.

💡 Tipp: Pavlova lässt sich wunderbar am Vortag backen! Einfach über Nacht im Ofen oder an einem trockenen Ort aufbewahren – dann bleibt sie knusprig.
7

Für das Kompott den Rhabarber waschen, die Fäden abziehen und in etwa 1–2 cm große Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, die Stiele entfernen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Beides zusammen mit dem Orangensaft, dem Vanillemark und dem Zucker in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 5–8 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist und die Erdbeeren leicht zerfallen.

💡 Tipp: Wer das Kompott etwas dicker mag, kann 1 TL Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und gegen Ende des Kochens einrühren. Kurz aufkochen lassen und dann abkühlen lassen.
8

Den Agavendicksaft (oder alternativ etwas Zitronensaft) unter das fertige Kompott rühren und die Masse vollständig auskühlen lassen – am besten auf Zimmertemperatur, bevor sie auf die Creme kommt, damit diese nicht schmilzt. Das Kompott kann ebenfalls einen Tag im Voraus zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

💡 Tipp: Für eine intensivere Fruchtigkeit einfach ein paar frische, ungekochte Erdbeerstücke erst beim Anrichten unterheben – das gibt schöne Texturkontraste.
9

Für die Mascarpone-Creme den Mascarpone mit dem Vanillezucker, dem Zitronenabrieb und einem Spritzer Zitronensaft in einer Schüssel glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Die Schlagsahne – optional mit Sahnesteif – in einer separaten Schüssel steif schlagen und dann behutsam unter die Mascarponecreme heben, bis eine luftige, cremige Masse entsteht. Die Creme sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.

💡 Tipp: Die Mascarpone sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich leichter glatt rühren lässt. Kalter Mascarpone kann beim Rühren klumpen – kurz aus dem Kühlschrank stellen lohnt sich!
10

Zum Anrichten die abgekühlten Baiserschalen auf Dessertteller setzen und großzügig mit der Mascarpone-Creme befüllen. Das Erdbeer-Rhabarber-Kompott mit einem Löffel über die Creme verteilen und nach Belieben mit frischen Erdbeerhälften und ein paar bunten Rhabarberstücken garnieren. Zum Abschluss etwas Puderzucker durch ein feines Sieb darüberstäuben und sofort servieren, da das Baiser bei längerem Kontakt mit der Creme weich wird.

💡 Tipp: Für ein besonders elegantes Finish die Pavlova erst direkt am Tisch belegen – so bleibt der Knuspereffekt des Baisers garantiert erhalten und deine Gäste erleben den vollen Wow-Moment.

📊 Nährwerte pro Portion

600
kcal
Kalorien
8
g
Protein
30
g
Fett
60
g
Kohlenhydrate
3
g
Ballaststoffe

🤖 Dieses Rezept wurde KI-assistiert erstellt (Perplexity + Claude AI) und von unserem Team geprüft. Die Nährwerte sind Richtwerte. Bitte prüfe alle Zutaten auf individuelle Unverträglichkeiten.