Japchae – Koreanische Glasnudeln mit Spinat & Shiitake

Japchae ist eines der beliebtesten Gerichte der koreanischen Küche und vereint elastische Süßkartoffel-Glasnudeln mit knackigem Gemüse, zarten Shiitake-Pilzen und einer verführerisch süß-würzigen Sojasauce. Das Zusammenspiel aus nussigem Sesamöl, umamireichen Pilzen und saftigem mariniertem Rindfleisch ergibt ein Geschmackserlebnis, das gleichzeitig leicht und herzhaft wirkt. Dieses Gericht passt perfekt als beeindruckendes Abendessen für Gäste, ist aber auch als aufwendigeres Familienessen an einem gemütlichen Wochenende ideal. Die lebhaften Farben von Karotte, roter Paprika und Spinat machen Japchae außerdem zu einem echten Hingucker auf dem Tisch – asiatische Küche von ihrer schönsten Seite.

Vorbereitung
30 Min
🍳
Koch-/Backzeit
30 Min
Gesamt
2 Std
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
5.0/5 (4)
TR
Rezept geprüft von Thomas Richter Redakteur Internationale Küche Mehr über unsere Redaktion →
🤖
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Japchae – Koreanische Glasnudeln mit Spinat & Shiitake 🤖 KI-generiertes Bild – FLUX.1 [pro] · Was bedeutet das?

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Glasnudeln & Spinat

300 g Glasnudeln (Dangmyeon, Süßkartoffelnudeln)
250 g frischer Babyspinat

Pilze

20 g getrocknete Shiitake-Pilze

Gemüse

1 mittelgroße Karotte
1 Stück rote Paprikaschote (halbe reicht auch)
1 kleine Zwiebel
4 Stück Frühlingszwiebeln

Fleisch

200 g Rinderfilet oder Rinderhüfte
2 Zehen Knoblauch

Marinade & Würze

3 EL Sojasauce (aufgeteilt)
3 EL Sesamöl (aufgeteilt)
1,5 TL brauner Zucker
1 Prise schwarzer Pfeffer
2 EL Öl zum Anbraten

Zum Servieren

1 EL Sesamsamen

👨‍🍳 Zubereitung

1

Die getrockneten Shiitake-Pilze in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit ausreichend heißem Wasser bedecken. Die Pilze mindestens 30 bis 60 Minuten einweichen lassen, bis sie vollständig weich und prall aufgequollen sind. Anschließend gut ausdrücken und die Stiele entfernen – die Hüte in feine Streifen schneiden. Das Einweichwasser nicht wegschütten, es kann optional als aromatischer Fond verwendet werden.

💡 Tipp: Je länger die Pilze einweichen, desto intensiver wird ihr Umami-Aroma. Overnight im Kühlschrank einweichen funktioniert ebenfalls hervorragend und spart Zeit am Kochtag.
2

Das Rindfleisch quer zur Faser in etwa 5 mm breite und 5 cm lange Streifen schneiden – so bleibt es beim Braten zart und saftig. Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder durch eine Presse drücken. Fleisch, Shiitake-Streifen und Knoblauch gemeinsam in eine Schüssel geben und mit 2 TL Sojasauce, 1 TL Sesamöl, dem braunen Zucker sowie einer kräftigen Prise Pfeffer vermengen. Alles gut durchmischen, abdecken und mindestens 60 Minuten – besser noch länger – im Kühlschrank marinieren.

💡 Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, kannst du die Marinierzeit auf 20 Minuten reduzieren. Das Fleisch wird aber mit längerer Marinierzeit deutlich aromatischer und zarter.
3

Karotte schälen und in feine Julienne-Streifen schneiden. Die rote Paprika entkernen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Zwiebel halbieren und in Halbringe schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in etwa 4 cm lange Stücke schneiden. Das gleichmäßige Schneiden der Gemüse sorgt nicht nur für ein schönes Aussehen, sondern auch für gleichmäßiges Garen.

💡 Tipp: Für ein authentisches Japchae werden die Gemüse traditionell separat gegart, um die jeweiligen Farben und die Knackigkeit optimal zu erhalten. Falls du Zeit hast, brate jede Gemüsesorte kurz einzeln in etwas Öl an.
4

Einen großen Topf mit Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen. Den Babyspinat waschen und in das sprudelnd kochende Wasser geben – er braucht nur etwa 30 bis 45 Sekunden, bis er zusammenfällt und seine leuchtend grüne Farbe behält. Sofort mit einem Schaumlöffel herausheben und in eiskaltem Wasser abschrecken, um den Garprozess zu stoppen. Den blanchierten Spinat gut ausdrücken, grob hacken und in eine Schüssel geben. Mit 1 TL Sojasauce und 1 TL Sesamöl würzen und durchmischen.

💡 Tipp: Der Spinat darf ruhig noch leicht feucht sein, wenn er später unter die Nudeln gemischt wird. Zu stark ausgedrückter Spinat wirkt trocken und klumpig.
5

Das Kochwasser des Spinats wieder zum Kochen bringen und die Glasnudeln hineingeben. Die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten – in der Regel 1 Minute kochen, dann den Herd ausschalten, Deckel drauflegen und 8 Minuten ziehen lassen, bis sie glasig und bissfest sind. Die fertigen Nudeln in ein Sieb abgießen, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Anschließend mit einer Küchenschere mehrfach quer durchschneiden, sodass handliche Stücke von etwa 15–20 cm Länge entstehen.

💡 Tipp: Das Abspülen mit kaltem Wasser stoppt den Garprozess und verhindert, dass die Nudeln verkleben oder zu weich werden. Leicht mit etwas Sesamöl beträufeln, damit sie nicht zusammenkleben, wenn sie warten müssen.
6

Einen Wok oder eine große beschichtete Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen und 1 EL Öl hineingeben. Das marinierte Rindfleisch zusammen mit den Shiitake-Streifen hineingeben und unter gelegentlichem Wenden 3–4 Minuten scharf anbraten, bis das Fleisch rundum gebräunt und gar ist. Das Fleisch sollte schön karamellisierte Stellen bekommen – das gibt dem Gericht Tiefe. Fleisch und Pilze aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

💡 Tipp: Brate das Fleisch in kleinen Mengen und nicht zu viel auf einmal – sonst sinkt die Temperatur der Pfanne, das Fleisch zieht Wasser und wird grau statt kross angebraten.
7

Im selben Wok nochmals 1 EL Öl erhitzen. Zuerst die Karotten- und Zwiebelstreifen hineingeben und 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren anschwitzen, bis die Karotten leicht weich werden, aber noch Biss haben. Dann Paprika und Frühlingszwiebeln dazugeben und weitere 1–2 Minuten mitbraten. Das Gemüse soll knackig und farbintensiv bleiben – nicht zu lange garen.

💡 Tipp: Eine gute Methode für Anfänger: Das Gemüse kurz aus der Pfanne nehmen, bevor die Nudeln dazukommen, und erst zum Schluss wieder alles vereinen.
8

Jetzt werden alle Komponenten zusammengeführt: Glasnudeln in den Wok zu den Gemüsen geben und alles gut vermengen. Dann das gebratene Fleisch mit den Pilzen und den gewürzten Spinat dazugeben. Mit den restlichen 1–2 EL Sojasauce und 1 EL Sesamöl abschmecken und alles bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten gemeinsam durchschwenken, bis jede Nudel schön von der Sauce überzogen ist und das Gericht gleichmäßig erwärmt ist.

💡 Tipp: Probiere die Nudeln vor dem Servieren unbedingt ab – je nach Salzgehalt der Sojasauce kann eine Prise Zucker oder ein kleiner Spritzer mehr Sesamöl das Gericht perfekt abrunden.
9

Das fertige Japchae auf vorgewärmte Teller oder in eine große Servierschüssel geben. Großzügig mit gerösteten Sesamsamen bestreuen, die dem Gericht einen nussigen Abschluss geben. Japchae schmeckt am besten frisch und warm, kann aber auch bei Zimmertemperatur oder kalt als Salat serviert werden – besonders praktisch für ein Buffet oder zum Mitbringen.

💡 Tipp: Geröstete Sesamsamen geben deutlich mehr Aroma als rohe – kaufe sie bereits geröstet oder röste sie kurz in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie goldgelb duften.

📊 Nährwerte pro Portion

480
kcal
Kalorien
22
g
Protein
14
g
Fett
65
g
Kohlenhydrate
5
g
Ballaststoffe