Pad Thai mit Garnelen, Erdnüssen & Limette

Dieses klassische Pad Thai bringt die lebhaften Aromen der thailändischen Streetfood-Küche direkt auf deinen Tisch: süß, sauer, salzig und eine Spur scharf – alles in einem einzigen Bissen vereint. Zarte Garnelen, seidiger Tofu und bissfeste Reisnudeln treffen auf eine tiefgründige Tamarinden-Soße, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Knackige Sojasprossen und frische Frühlingszwiebeln sorgen für Textur und Frische, während geröstete Erdnüsse und ein Spritzer Limette am Ende alles zu einem perfekten Ganzen abrunden. Das Rezept ist überraschend schnell zubereitet und eignet sich genauso für einen entspannten Wochenabend wie für ein beeindruckendes Dinner mit Gästen.

Vorbereitung
25 Min
🍳
Koch-/Backzeit
10 Min
Gesamt
35 Min
Schwierigkeit
Einfach
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.7/5 (6)
TR
Rezept geprüft von Thomas Richter Redakteur Internationale Küche Mehr über unsere Redaktion →
🤖
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🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Nudeln & Hauptzutaten

400 g breite Reisnudeln
200 g fester Natur-Tofu
24 Stück rohe Garnelen (geschält, entdarmt)
4 Stück Eier (Größe M)

Gemüse & Aromaten

100 g Sojasprossen (Mungobohnensprossen)
6 Stück Frühlingszwiebeln
2 Stück Möhren
2 Stück Schalotten
4 Zehen Knoblauch
100 g Weißkohl, fein geschnitten (optional)

Pad Thai-Soße

4 EL Tamarindenpaste
8 EL Fischsauce
4 EL Austernsauce
4 EL Ketjap Manis
4 TL Sweet-Chili-Sauce
4 EL Limettensaft (frisch gepresst)

Bratfett

8 EL Erdnussöl

Garnitur

8 EL geröstete Erdnüsse (gesalzen, grob gehackt)
2 Stück Bio-Limetten (in Spalten)
2 TL Chiliflocken

👨‍🍳 Zubereitung

1

Die Reisnudeln in eine große Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken. Mindestens 20 Minuten einweichen lassen, bis sie weich aber noch leicht bissfest sind – sie dürfen nicht komplett durch sein, da sie im Wok noch nachgaren. Danach gut abtropfen lassen und kurz mit frischem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammenkleben.

💡 Tipp: Kaltes statt heißes Wasser ist hier entscheidend: Bei zu heißem Wasser werden die Nudeln matschig und fallen im Wok auseinander. Sie sollen sich im Wok noch weiterentwickeln.
2

Für die Pad Thai-Soße alle Zutaten – Tamarindenpaste, Fischsauce, Austernsauce, Ketjap Manis, Sweet-Chili-Sauce und den frisch gepressten Limettensaft – in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren. Abschmecken und bei Bedarf die Balance anpassen: mehr Tamarinde für Säure, mehr Ketjap Manis für Süße oder mehr Fischsauce für Salzigkeit.

💡 Tipp: Die Soße lässt sich bis zu 3 Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren – das spart beim eigentlichen Kochen wertvolle Zeit.
3

Den Tofu aus seiner Verpackung nehmen und zwischen mehreren Lagen Küchenpapier legen. Gut andrücken und ca. 10 Minuten pressen, damit möglichst viel Flüssigkeit austritt. Danach in gleichmäßige Würfel von etwa 1,5 cm schneiden. Mehr Flüssigkeit bedeutet weniger Brataromen – je trockener der Tofu, desto goldbrauner wird er in der Pfanne.

💡 Tipp: Für besonders knusprigen Tofu kannst du ihn zusätzlich kurz in Maisstärke wenden, bevor er in den Wok kommt.
4

Alle übrigen Zutaten vorbereiten: Möhren schälen und in feine Julienne-Streifen schneiden, Weißkohl ebenfalls fein hobeln. Schalotten und Knoblauch fein hacken. Frühlingszwiebeln in schräge Ringe schneiden – die weißen Teile separat von den grünen, da sie unterschiedlich lange Garzeiten haben. Die Garnelen waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Eier in einer Schüssel mit einer Prise Salz verquirlen.

💡 Tipp: Alles bereits vor dem Kochen vorzubereiten (Mise en place) ist beim Wok-Kochen besonders wichtig, da die Hitze sehr hoch ist und es schnell geht – keine Zeit zum Suchen oder Schneiden mehr!
5

Den Wok auf höchster Stufe erhitzen, bis er leicht zu rauchen beginnt – das dauert etwa 2 Minuten. Dann 2 EL Erdnussöl hineingeben und die verquirlten Eier eingießen. Sofort mit einem Holzspatel locker rühren und das Ei zu weichen, noch leicht feuchten Rühreiern stocken lassen. Das Ei an den Rand des Woks schieben und warm halten.

💡 Tipp: Das Ei sollte nicht zu trocken und krümelig werden – leicht feucht und weich ist besser, da es beim Vermengen mit den Nudeln noch etwas nachgart.
6

Weitere 2 EL Öl in den Wok geben. Die Tofuwürfel hinzufügen und unter gelegentlichem Wenden 2–3 Minuten goldbraun und knusprig braten. Schalotten und Knoblauch dazugeben und 1 Minute mitrösten, bis sie duften. Möhren, Weißkohl und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln hinzufügen und alles weitere 2 Minuten unter ständigem Rühren bei hoher Hitze anbraten.

💡 Tipp: Wok-Kochen funktioniert am besten mit echter Wok-Hei – also sehr hoher Hitze. Wer ein normales Cerankochfeld hat, sollte in kleineren Portionen kochen, damit die Temperatur nicht zu stark abfällt.
7

Noch einmal 2 EL Öl in den Wok geben und die Garnelen hinzufügen. Diese bei starker Hitze 1–2 Minuten braten, bis sie eine schöne rosa-orangene Farbe annehmen und sich leicht zusammenrollen. Nicht zu lange braten – sobald alle Garnelen ihre Farbe gewechselt haben, sind sie gar. Übergarte Garnelen werden gummiartig, daher lieber etwas zu früh aufhören.

💡 Tipp: Wenn du tiefgefrorene Garnelen verwendest, tauche sie unbedingt komplett auf und trockne sie sehr gut ab – Restfeuchtigkeit führt zum Dampfen statt Braten.
8

Die abgetropften Reisnudeln in den Wok geben, die vorbereitete Pad Thai-Soße darübergießen und alles kräftig durchmischen. Bei starker Hitze 2–3 Minuten weiter garen und dabei ständig rühren, damit die Soße gleichmäßig von den Nudeln aufgenommen wird. Falls die Nudeln zu trocken wirken oder anfangen zu kleben, einen Schuss heißes Wasser (2–3 EL) hinzufügen.

💡 Tipp: Die Nudeln sollen am Ende leicht karamellisiert und glänzend sein – das zeigt, dass die Soße vollständig eingezogen ist.
9

Sojasprossen, das beiseitegelegte Rührei und die grünen Frühlingszwiebelringe in den Wok geben und alles nochmals 1 Minute auf hoher Hitze vermengen. Die Sojasprossen sollen knackig bleiben und nicht zu weich werden – deshalb kommen sie erst ganz zum Schluss hinzu. Alles abschließend abschmecken und bei Bedarf mit einem Spritzer Fischsauce oder Limettensaft nachkorrigieren.

💡 Tipp: Wer mag, kann jetzt auch eine kleine Handvoll getrocknete Shrimps unterrühren – das gibt dem Gericht eine zusätzliche, sehr authentische Tiefe.
10

Das Pad Thai auf vier tiefe Teller oder Schüsseln verteilen. Großzügig mit den grob gehackten, gerösteten Erdnüssen und den Chiliflocken bestreuen. Je zwei Limettenspalten danebenlegen, damit jeder frisch nach Geschmack darüber pressen kann. Sofort heiß servieren – Pad Thai schmeckt am besten frisch aus dem Wok.

💡 Tipp: Als weitere Garnituren passen frische Korianderblätter, fein gehackte rote Chilis oder eine kleine Schüssel mit extra Fischsauce hervorragend dazu – so kann jeder am Tisch selbst abschmecken.

📊 Nährwerte pro Portion

790
kcal
Kalorien
35
g
Protein
30
g
Fett
90
g
Kohlenhydrate
5
g
Ballaststoffe