Pulled Pork Burger mit Coleslaw & BBQ-Sauce

Dieses Pulled Pork Burger Rezept ist das ultimative BBQ-Erlebnis für alle, die zartes, schmelzendes Schweinefleisch lieben. Der Schweinenacken wird über Nacht in einer aromatischen Gewürzmischung mariniert und dann stundenlang bei niedriger Temperatur geschmort, bis er sich butterweich mit zwei Gabeln auseinanderziehen lässt. Dazu gibt es eine würzig-süße Cola-BBQ-Sauce mit einem leichten Chili-Kick und einen cremigen Coleslaw, der mit frischer Petersilie für eine angenehme Frische sorgt. Das Ergebnis ist ein saftiger, aromatischer Burger, der jeden Grillabend zum unvergesslichen Erlebnis macht. Perfekt für Sommerpartys, Familientreffen oder als beeindruckendes Wochenend-Kochprojekt – Planung und Geduld werden hier mehr als belohnt.

Vorbereitung
30 Min
🍳
Koch-/Backzeit
6 Std
Gesamt
18 Std 30 Min
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
Bewertung
4.7/5 (6)
JM
Rezept geprüft von Julia Meier Chefredakteurin & Rezeptentwicklerin Mehr über unsere Redaktion →
Pulled Pork Burger mit Coleslaw & BBQ-Sauce 🤖 KI-generiertes Bild – FLUX.1 [pro]

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Fleisch

1 kg Schweinenacken

Rub – Gewürzmischung

2 TL Salz
1 EL Zucker
1 TL Knoblauchpulver
½ EL gemahlener Koriander
½ EL getrockneter Rosmarin
½ EL getrockneter Thymian
1 TL Kreuzkümmel
3 EL Dijon-Senf
120 ml Apfelsaft

Coleslaw

Kopf Weißkohl
200 g Mayonnaise
100 g griechischer Joghurt
1 EL Weißweinessig
2 TL Zucker
1 TL Dijon-Senf
½ TL Salz
1 Prise schwarzer Pfeffer
½ Bund glatte Petersilie

BBQ-Sauce

250 ml Cola
200 ml Tomatenketchup
1 TL Sriracha-Sauce
½ EL brauner Zucker
2 TL Sojasauce
1 TL Zwiebelpulver

Zum Servieren

4 Stück Burger Buns
1 EL Butter (zum Anrösten)

👨‍🍳 Zubereitung

1

Für den Rub alle trockenen Gewürze – Salz, Zucker, Knoblauchpulver, Koriander, Rosmarin, Thymian und Kreuzkümmel – in einer kleinen Schüssel gründlich vermengen. Den Schweinenacken zunächst rundherum mit dem Dijon-Senf einreiben, sodass eine gleichmäßige Schicht entsteht – der Senf dient als Haftgrund für die Gewürze und gibt dem Fleisch eine tiefe Würze. Anschließend die Gewürzmischung großzügig von allen Seiten in das Fleisch einmassieren. Das Fleisch eng in Klarsichtfolie einwickeln und mindestens 12 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen.

💡 Tipp: Je länger das Fleisch mariniert, desto intensiver wird der Geschmack. 24 Stunden im Kühlschrank sind ideal – plane das Rezept also zwei Tage im Voraus.
2

Am nächsten Tag den Backofen auf 130 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das marinierte Fleisch aus der Folie nehmen und in einen Bräter oder eine Auflaufform mit Deckel legen. Den Apfelsaft in den Bräter gießen – die Flüssigkeit hält das Fleisch während des langen Garens saftig und bildet einen aromatischen Bratenfond. Den Bräter fest mit dem Deckel oder mit Alufolie verschließen und für 5–6 Stunden in den Ofen schieben.

💡 Tipp: Der Schlüssel zu perfektem Pulled Pork ist eine niedrige Temperatur über eine lange Zeit. Niemals versuchen, die Zeit durch höhere Hitze zu verkürzen – das Fleisch wird sonst trocken statt zart.
3

Das Fleisch ist fertig, wenn es eine Kerntemperatur von mindestens 90–93 °C erreicht hat und sich mit zwei Gabeln mühelos in Fasern ziehen lässt. Wer kein Fleischthermometer hat, kann mit einer Gabel testen: Lässt sich das Fleisch leicht einstechen und auseinanderschieben, ist es perfekt. Den Bräter aus dem Ofen nehmen und das Fleisch 15 Minuten ruhen lassen, bevor es gezupft wird.

💡 Tipp: Ein Fleischthermometer ist hier wirklich hilfreich. Unter 90 °C Kerntemperatur löst sich das Bindegewebe noch nicht vollständig auf – das Fleisch wäre dann zwar gar, aber nicht zupfbar.
4

Während das Fleisch im Ofen gart, den Weißkohl für den Coleslaw in feine Streifen hobeln oder schneiden – je feiner, desto besser. Den gehobelten Kohl in eine große Schüssel geben, mit 1 TL Salz und dem Zucker bestreuen und mit den Händen kräftig durchkneten, bis der Kohl anfängt, Flüssigkeit abzugeben und leicht weich wird. Dieser Schritt macht den Coleslaw angenehm weich und verhindert, dass er zu bissfest und roh schmeckt.

💡 Tipp: Die ausgetretene Flüssigkeit unbedingt abgießen oder ausdrücken, bevor das Dressing hinzugefügt wird – sonst wird der Coleslaw wässrig und das Dressing verdünnt sich.
5

Für das Dressing Mayonnaise, griechischen Joghurt, Dijon-Senf und Weißweinessig in einer kleinen Schüssel glatt verrühren. Das Dressing über den vorbereiteten Kohl geben und alles gründlich vermengen. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer nach Geschmack abschmecken. Die Petersilie grob hacken und unterheben. Den fertigen Coleslaw abgedeckt in den Kühlschrank stellen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.

💡 Tipp: Der griechische Joghurt macht das Dressing leichter und frischer als eine reine Mayo-Version. Wer es noch leichter möchte, kann das Verhältnis zugunsten des Joghurts verschieben.
6

Für die BBQ-Sauce die Cola in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf etwa ein Drittel der ursprünglichen Menge einreduzieren lassen – das dauert ca. 10 Minuten und die Cola wird zu einem dicken, süßen Sirup. Ketchup, braunen Zucker, Sojasauce, Sriracha-Sauce und Zwiebelpulver hinzufügen und alles gut verrühren. Die Sauce aufkochen und dann bei niedriger Hitze weitere 10–15 Minuten köcheln lassen, bis sie eine sämige, leicht glänzende Konsistenz hat.

💡 Tipp: Die Sauce dickt beim Abkühlen noch etwas nach. Lieber etwas früher vom Herd nehmen, als sie zu stark einzukochen – sonst wird sie zu süß und zuckrig.
7

Das gegarte Fleisch mit zwei Gabeln in Fasern auseinanderziehen ("pullen"). Den aufgefangenen Bratensaft aus dem Bräter über das gezupfte Fleisch geben und alles gut vermengen, sodass das Fleisch saftig und aromatisch bleibt. Wer möchte, kann bereits etwas BBQ-Sauce unter das Fleisch mischen, um noch mehr Geschmack zu erzielen.

💡 Tipp: Niemals den Bratenfond wegschütten! Er steckt voller Aromen und macht das Fleisch beim Mischen unglaublich saftig. Bei Bedarf das Fett abschöpfen, aber die Flüssigkeit darunter unbedingt verwenden.
8

Die Burger Buns aufschneiden. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, etwas Butter hineingeben und die Schnittflächen der Buns goldbraun anrösten, bis sie leicht knusprig sind. Das Anrösten dauert nur 1–2 Minuten und verhindert, dass die Buns durch die saftige Füllung aufweichen.

💡 Tipp: Dieser Schritt ist optional, aber sehr empfehlenswert! Geröstete Buns halten dem saftigen Belag viel besser stand und geben dem Burger eine angenehme Textur.
9

Zum Fertigstellen beide Hälften der gerösteten Buns großzügig mit der warmen BBQ-Sauce bestreichen. Auf die untere Hälfte eine großzügige Portion des gezupften Pulled Porks geben und leicht andrücken. Darauf einen guten Löffel Coleslaw setzen, sodass er leicht überquillt. Den Deckel aufsetzen, kurz eindrücken und sofort servieren.

💡 Tipp: Den Coleslaw immer erst ganz zum Schluss auf den Burger geben, damit er schön frisch und knackig bleibt und nicht durch die Wärme des Fleisches zusammenfällt.

📊 Nährwerte pro Portion

780
kcal
Kalorien
48
g
Protein
32
g
Fett
68
g
Kohlenhydrate
4
g
Ballaststoffe

🤖 Dieses Rezept wurde KI-assistiert erstellt (Perplexity + Claude AI) und von unserem Team geprüft. Die Nährwerte sind Richtwerte. Bitte prüfe alle Zutaten auf individuelle Unverträglichkeiten.