Thunfisch-Tataki mit Spargel & Sesam-Dressing

Zartes Thunfisch-Tataki im knusprigen Sesammantel, innen noch leuchtend rosa und butterweich – das ist Fusionküche, die wirklich begeistert. Dazu gegrillter grüner Spargel mit leichten Röstaromen und knackige Edamame, die dem Teller Biss und Farbe geben. Das Sesam-Ingwer-Dressing bringt alles zusammen: würzig-salzig durch Sojasauce, frisch-säuerlich durch Limette, mit einer leichten Schärfe vom Ingwer. Dieses Gericht eignet sich perfekt für ein elegantes Sommerabendessen, funktioniert aber auch als beeindruckendes Menü für Gäste, ohne dass du stundenlang in der Küche stehst. Der Schlüssel liegt beim Thunfisch: kurz, heiß, präzise – dann ist das Ergebnis ein echtes Highlight.

Vorbereitung
25 Min
🍳
Koch-/Backzeit
15 Min
Gesamt
40 Min
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
👨‍🍳
Redaktionell geprüft von Erik Eggerth · 26.05.2026
JM
Rezept von Julia Meier Chefredakteurin & Rezeptentwicklerin Mehr über unsere Redaktion →
Thunfisch-Tataki mit Spargel & Sesam-Dressing

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Thunfisch-Tataki

600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)
4 EL helle Sojasauce
2 EL Sesamöl
4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
1 EL neutrales Pflanzenöl
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
300 g Edamame TK (aus der Schote)
2 EL Olivenöl
1 Zehen Knoblauch
6 EL helle Sojasauce
3 EL Sesamöl
2 EL Limettensaft frisch gepresst
1 EL Reisessig
1 TL Honig
1 Stück rote Chilischote
2 Stück Frühlingszwiebeln
0.5 Bund Koriandergrün oder Kresse
2 Stück Limetten (in Spalten)

Spargel & Edamame

600 g grüner Spargel

Sesam-Ingwer-Dressing

20 g frischer Ingwer

Zum Anrichten

1 TL gerösteter Sesam

👨‍🍳 Zubereitung

1
  • 600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 6 EL helle Sojasauce
  • 3 EL Sesamöl

Den Thunfisch kalt abspülen, sorgfältig trocken tupfen und bei Bedarf in gleichmäßige, rechteckige Blöcke schneiden – das sorgt später für gleichmäßig schöne Scheiben. Für die Marinade Sojasauce und Sesamöl in einer flachen Schale verrühren. Die Thunfischblöcke hineinlegen, mehrmals wenden, sodass alle Seiten bedeckt sind, und dann abgedeckt 15–20 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

💡 Tipp: Sashimi-Qualität bedeutet, dass der Fisch für den Rohverzehr geeignet ist – frag beim Kauf explizit danach. Tiefgekühlter Thunfisch, der langsam im Kühlschrank aufgetaut wurde, ist oft genauso geeignet und günstiger.
2
  • 600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)
  • 300 g Edamame TK (aus der Schote)

Während der Thunfisch mariniert, die Edamame in reichlich kochendem Salzwasser 2–3 Minuten garen – sie sollen heiß und gar, aber noch knackig sein, kein weiches Matschgemüse. Abgießen, kurz abtropfen lassen und falls du Edamame in der Schote hast, die Bohnen herausdrücken. Beiseitestellen.

💡 Tipp: Gefrorene Edamame direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Wasser geben, kein vorheriges Auftauen nötig. Zu langes Kochen macht sie mehlig – lieber nach 2 Minuten probieren.
3
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 600 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Limettensaft frisch gepresst

Den grünen Spargel waschen und die holzigen Enden abbrechen: einfach das untere Drittel zwischen Daumen und Zeigefinger leicht biegen, er bricht genau an der richtigen Stelle. Anschließend mit Olivenöl, einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer mischen, bis alle Stangen gleichmäßig benetzt sind. Beiseitestellen, bis die Grillpfanne bereit ist.

💡 Tipp: Grüner Spargel braucht kaum Vorbereitung – schälen ist nicht nötig. Nur wenn die Stangen sehr dick sind (über 1 cm Durchmesser), das untere Drittel mit dem Sparschäler dünn abziehen.
4
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 Zehen Knoblauch
  • 6 EL helle Sojasauce
  • 3 EL Sesamöl
  • 2 EL Limettensaft frisch gepresst

Für das Sesam-Ingwer-Dressing den Ingwer mit einer feinen Reibe (Microplane oder japanische Ingwerreibe) zu einem feinen Brei reiben – grobe Stücke stören später beim Essen. Knoblauch ebenso fein reiben oder durch eine Presse drücken. Beides mit Sojasauce, Sesamöl, frisch gepresstem Limettensaft, Reisessig und Honig in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Chili entkernen, in feine Ringe schneiden, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und beides untermischen.

💡 Tipp: Das Dressing jetzt schon abschmecken: Es soll eine deutliche Säure von der Limette haben, die von der Sojasauce salzig untermalt wird. Wenn es zu scharf wirkt, einen Hauch mehr Honig einrühren – das balanciert alles sofort aus.
5
  • 600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)
  • 4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
  • 1 TL gerösteter Sesam

Den Sesam auf einen flachen Teller oder ein Brett streuen. Den Thunfisch aus der Marinade nehmen und kurz mit Küchenpapier abtupfen, damit der Sesam später wirklich haftet und nicht davonschwimmt. Jeden Block von allen Seiten durch den Sesam rollen und leicht andrücken, sodass eine gleichmäßige, lückenlose Sesam-Kruste entsteht.

💡 Tipp: Mischung aus weißem und schwarzem Sesam sieht auf dem Teller auffällig aus und macht optisch viel her. Den Sesam vorher nicht rösten – das passiert beim scharfen Anbraten von selbst in der heißen Pfanne.
6
  • 4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL gerösteter Sesam

Eine Grillpfanne oder schwere beschichtete Pfanne bei starker Hitze aufheizen – die Pfanne muss richtig heiß sein, bevor der Fisch hineinkommt, sonst klebt er und brät statt zu rösten. Einen Esslöffel neutrales Öl hineingeben, kurz schwenken. Die Thunfischblöcke einlegen und pro Seite exakt 20–30 Sekunden anbraten: Du hörst ein lautes Zischen, der Sesam röstete golden, und der äußere Rand wird weiß – der Kern bleibt leuchtend rot-rosa. Alle Seiten reihum genauso behandeln.

💡 Tipp: Hier passiert der häufigste Fehler: Die Pfanne ist nicht heiß genug oder der Fisch bleibt zu lange drin. Stell dir eine Stoppuhr auf 25 Sekunden. Wenn die Sesamkruste nach der ersten Seite schon braun ist, war die Pfanne ideal heiß.
7
  • 600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)
  • 600 g grüner Spargel

Den fertig gebratenen Thunfisch aus der Pfanne nehmen und auf einem Brett 5–8 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit kannst du den Spargel in derselben Pfanne grillen: Hitze auf mittelhoch reduzieren, Spargel in die Pfanne geben und 3–5 Minuten grillen, dabei einmal wenden. Er soll knackig bleiben und schöne dunkle Grillstreifen bekommen, nicht weich werden.

💡 Tipp: Den Spargel nicht zu voll in die Pfanne schmeißen – in einer 28-cm-Pfanne maximal eine Schicht. Wenn zu viele Stangen übereinander liegen, dämpfen sie statt zu grillen und die Röststreifen bleiben aus.
8
  • 600 g Thunfisch in Sashimi-Qualität (2–3 gleichmäßige Blöcke)

Den ruhenden Thunfisch mit einem sehr scharfen, langen Messer quer zur Faser in gleichmäßige Scheiben von etwa 0,7–1 cm Dicke schneiden. Hier entscheidet sich, ob das Gericht elegant oder zerfallen aussieht: Ein stumpfes Messer quetscht den Fisch, statt ihn sauber zu teilen. Die Scheiben sollen innen noch leuchtend rosa sein – das ist beim Tataki so gewollt und kein Fehler.

💡 Tipp: Das Messer vor dem Schneiden kurz unter heißes Wasser halten und abtrocknen – das gleitet dann viel besser durch den Sesammantel, ohne dass die Kruste abbröckelt.
9
  • 4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
  • 600 g grüner Spargel
  • 300 g Edamame TK (aus der Schote)
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 TL gerösteter Sesam

Zum Anrichten den gegrillten Spargel fächerartig auf vier vorgewärmten Tellern verteilen und die Edamame daneben oder darüber streuen. Die Thunfischscheiben leicht überlappend auf den Spargel legen, sodass das Rosa gut sichtbar ist. Das Sesam-Ingwer-Dressing großzügig über den gesamten Teller träufeln und den Rest in einem kleinen Schälchen dazustellen.

💡 Tipp: Teller kurz im Ofen bei 50 °C vorwärmen – kalte Teller lassen warme Gerichte schnell abkühlen, was gerade beim zarten Thunfisch den Genuss mindert.
10
  • 4 EL Sesam gemischt weiß und schwarz
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 TL gerösteter Sesam
  • 0.5 Bund Koriandergrün oder Kresse

Zum Schluss mit geröstetem Sesam bestreuen, Korianderblättchen oder Kresse darüber zupfen und mit Limettenspalten garnieren. Die Limettenspalten sind kein reines Dekor – ein frischer Spritzer direkt vor dem Essen macht das Gericht nochmal lebendiger und hebt die Aromen des Dressings hervor.

💡 Tipp: Wenn du Koriander nicht magst, funktioniert frische Minze oder etwas Shiso-Blatt genauso gut und passt wunderbar zur asiatischen Aromenrichtung.
🥄

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📊 Nährwerte pro Portion

550
kcal
Kalorien
48
g
Protein
30
g
Fett
22
g
Kohlenhydrate
7
g
Ballaststoffe

Nährwerte sind Richtwerte. Prüfe alle Zutaten auf eigene Allergien und Unverträglichkeiten.