Grünes Thai Curry mit Aubergine & Jasminreis

Dieses grüne Thai Curry vereint cremige Kokosmilch, zartes Hähnchenfleisch und weich geschmorte Aubergine zu einem Gericht, das gleichzeitig feurig, süßlich und tief aromatisch schmeckt. Die grüne Currypaste entfaltet beim Anbraten ihr volles Aroma – ein nussig-würziger Duft, der sich sofort durch die ganze Küche zieht. Das Hähnchen bleibt durch die schonende Kokosmilch-Methode saftig, während die Aubergine die Sauce wunderbar aufsaugt und fast butterweich wird. Dazu duftender Jasminreis, der jede Schärfe sanft abfedert – perfekt für einen entspannten Abend unter der Woche oder als beeindruckendes Abendessen für Gäste. Wer einmal selbst ein Thai Curry gekocht hat, bestellt es selten wieder beim Lieferdienst.

Vorbereitung
15 Min
🍳
Koch-/Backzeit
40 Min
Gesamt
55 Min
Schwierigkeit
Normal
👥
Portionen
4 Pers.
👨‍🍳
Redaktionell geprüft von Julia Meier · 15.05.2026
TR
Rezept von Thomas Richter Redakteur Internationale Küche Mehr über unsere Redaktion →
Grünes Thai Curry mit Aubergine & Jasminreis

🧮 Portionsrechner

4 Portionen

🛒 Zutaten

Curry

800 g Hähnchenbrust
1 große Aubergine (ca. 400 g)
400 ml Kokosmilch (vollfett)
80 g Grüne Thai-Currypaste
2 Stück Grüne Thai-Chilis
1 Stück Rote Thai-Chili
200 ml Gemüsebrühe
2 EL Fischsauce
1 EL Zucker
0.5 Stück Limette
1 EL Kokosöl
1 Bund Frischer Koriander
1 Prise Salz

Jasminreis

300 g Jasminreis

👨‍🍳 Zubereitung

1
  • 800 g Hähnchenbrust
  • 1 große Aubergine (ca. 400 g)
  • 2 Stück Grüne Thai-Chilis

Hähnchenbrust in gleichmäßige Würfel von ca. 3 cm schneiden – so garen alle Stücke gleichzeitig durch. Aubergine waschen, den Stiel entfernen und in mundgerechte Stücke teilen, ebenfalls ca. 3 cm groß. Die Chilis längs halbieren und je nach gewünschter Schärfe die Kerne herausschaben oder drin lassen.

💡 Tipp: Hähnchenbrust kurz anfrieren (15 Minuten im Gefrierfach) macht das Schneiden deutlich einfacher und liefert gleichmäßigere Würfel.
2
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Jasminreis

Jasminreis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das abfließende Wasser klar ist – das dauert etwa 1–2 Minuten und entfernt überschüssige Stärke. Dann 500 ml Wasser mit einer Prise Salz in einem kleinen Topf aufkochen, den Reis einrühren, einmal kurz aufkochen lassen und danach auf die kleinste Stufe herunterschalten. Den Deckel aufsetzen und den Reis 12–14 Minuten auf niedrigster Hitze quellen lassen, bis das Wasser vollständig aufgesogen ist.

💡 Tipp: Nach dem Garen den Deckel nicht sofort abnehmen – 5 Minuten mit Deckel ruhen lassen macht den Reis lockerer und verhindert klebrige Klumpen am Boden.
3
  • 80 g Grüne Thai-Currypaste
  • 2 Stück Grüne Thai-Chilis
  • 1 EL Kokosöl

Kokosöl in einem großen Wok oder einem breiten Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis es flüssig und leicht schimmernd ist. Die grüne Currypaste hineingeben und sofort mit einem Holzlöffel in der Pfanne verteilen. Die Paste 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anbraten, bis sie deutlich intensiver duftet und leicht am Pfannenboden zu haften beginnt.

💡 Tipp: Hier wird oft zu früh aufgehört – die Paste braucht diese 2 Minuten direkter Hitze, damit die ätherischen Öle aufbrechen und das Curry seine Tiefe bekommt. Wer abbricht, sobald es zischt, verschenkt Aroma.
4
  • 400 ml Kokosmilch (vollfett)
  • 80 g Grüne Thai-Currypaste
  • 2 Stück Grüne Thai-Chilis

Die Hälfte der Kokosmilch (200 ml) zur angebratenen Currypaste geben und kräftig unterrühren, bis eine homogene, leuchtend grüne Sauce entsteht. Die Mischung kurz aufkochen lassen – nach etwa 1 Minute beginnt das Öl aus der Kokosmilch oben auszutreten, was ein gutes Zeichen ist.

💡 Tipp: Dieses Austreten des Kokosöls nennt sich 'cracking the coconut milk' und ist im Thai-Kochen gewollt. Es zeigt an, dass die Emulsion aufgebrochen ist und sich mit der Currypaste verbindet.
5
  • 400 ml Kokosmilch (vollfett)

Die Hähnchenwürfel in die Sauce geben und alles gut durchrühren, sodass jedes Stück mit der Curry-Kokosmilch überzogen ist. Bei mittlerer Hitze ohne Deckel 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Das Hähnchen sollte nach dieser Zeit außen weiß-undurchsichtig, aber noch nicht ganz gar sein.

💡 Tipp: Nicht mit Deckel köcheln in dieser Phase – die Sauce soll leicht einreduzieren und konzentrierter werden, kein Dampfgaren.
6
  • 1 große Aubergine (ca. 400 g)
  • 2 Stück Grüne Thai-Chilis
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL Zucker

Auberginenstücke und die halbierten Chilis zum Curry geben und gut unterheben. Dann Fischsauce, Zucker und die Gemüsebrühe einrühren. Alles bei mittlerer Hitze weitere 12–15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen, bis die Aubergine weich ist und sich mit einer Gabel mühelos eindrücken lässt.

💡 Tipp: Aubergine saugt am Anfang viel Flüssigkeit auf – keine Panik, wenn die Sauce kurzzeitig dünner wirkt. Sie gibt die Flüssigkeit später wieder ab und die Sauce wird cremiger.
7
  • 400 ml Kokosmilch (vollfett)

Die restlichen 200 ml Kokosmilch einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Die Sauce sollte jetzt eine sämige, hellgrüne Konsistenz haben – dickflüssig genug, um am Löffel zu haften, aber noch gießfähig. Das Hähnchenfleisch muss jetzt vollständig durchgegart sein; bei Unsicherheit ein größeres Stück aufschneiden – kein rosa mehr erkennbar.

💡 Tipp: Die zweite Portion Kokosmilch erst am Schluss hinzuzufügen bewahrt die frische Kokosnote. Wer alles von Anfang an einkocht, verliert diesen hellen, cremigen Abschlussgeschmack.
8
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 EL Zucker
  • 0.5 Stück Limette

Jetzt abschmecken: Limettensaft der halben Frucht einrühren und probieren. Das Curry braucht eine gute Balance zwischen der Salzigkeit der Fischsauce, der Süße des Zuckers und der Säure der Limette. Ist es zu flach, hilft ein weiterer Spritzer Fischsauce. Ist es zu scharf, kann ein halber Teelöffel mehr Zucker ausgleichen.

💡 Tipp: Fischsauce riecht direkt aus der Flasche intensiv, verliert sich aber beim Kochen. Wer unsicher ist: lieber 1 EL probieren und dann nachwürzen, als zu viel auf einmal reinzukippen.
9
  • 80 g Grüne Thai-Currypaste
  • 2 Stück Grüne Thai-Chilis
  • 1 Bund Frischer Koriander
  • 300 g Jasminreis

Jasminreis mit einer Gabel auflockern und in tiefe Schüsseln oder Teller portionieren. Das grüne Curry großzügig darüber schöpfen, sodass die Sauce den Reis umfließt. Frischen Koriander grob zupfen und über das Curry streuen.

💡 Tipp: Wer keinen Koriander mag – dünne Streifen frischer Frühlingszwiebeln funktionieren als optisch schöne und geschmacklich neutrale Alternative.
🥄

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📊 Nährwerte pro Portion

510
kcal
Kalorien
35
g
Protein
17
g
Fett
52
g
Kohlenhydrate
4
g
Ballaststoffe

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